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Technische Richtlinien zur Druckveredelung
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Bedruckstoff:
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Relative Papierfeuchte ca. 50%. |
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Gestrichenes Papier/Karton d.h. glatte Oberflächen führt zum besten Veredelungsergebnis. |
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Ungestrichenes Papier/Karton sollte nur in Rücksprache und nach Bemusterung veredelt werden. |
Drucklegung:
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Greiferrand 12-15 mm, an den übrigen Seiten 10-15 mm. |
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Die Anlage vom Druck bzw. für die Weiterverarbeitung muss deutlich gekennzeichnet sein. |
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Bei Druckformen zum Umschlagen/Umstülpen sind für den Trennschnitt min. 24 mm Zwischenschnitt erforderlich, die neue Bogenanlage entsprechend dem Trennschnitt ist min 12 mm. |
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Seiten-, Schnitt- und Stanzmarken eindrucken oder Standbogen anfertigen. |

Druckfarben:
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Die Druckfarben müssen durchgetrocknet sein (gilt auch für Rückseiten). |
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Die Druckfarben sollen den Anforderungen nach DIN 16524 entsprechen: Alkaliecht, Spiritusecht, Nitroecht und Wasserecht. |
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Die Druckfarben müssen hitzefest, migrationsecht sein sowie hohe Lichtechtheit aufweisen (Herstellerangaben auf der Farbdose beachten). Mit unechten Farbpigmenten gemischte Farben dürfen nicht eingesetzt werden. Dies gilt bei beidseitigen bedruckten Bogen auch für die Farben auf der nicht zu bearbeitenden Rückseite. |
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Stimmen Sie die Eignung Ihrer Druckfarben für die Veredelung mit Ihrem Hersteller ab. Wachsreduzierte Farben bevorzugt einsetzen. |
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Metallpigmentfarben (Silber/Gold) sind auf ihre Veredelungsfähigkeit zu prüfen, gering pigmentierte Anmischung empfohlen. |
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Bei Heatsetdruckfarben (Rollenoffset) ist eine spezielle Farbe (wachsfrei) erforderlich. Die Silikonbeschichtung muss auf der zu veredelnden Seite entfallen. Die Haftung von Lacken und Farben auf Heatsetfarben ist generell kritisch. Probeauflagen sind vorab erforderlich. Passerschwankungen durch Querschneidetoleranzen bei Rollendruck für partielle Berarbeitung beachten. |
Druckhilfsmittel:
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Beim Drucken dürfen keine Druckhilfsmittel wie Scheuerschutzpasten, Wachse und Silikone verwendet werden, die eine Benetzung des Auftragsmediums (Lack/Kleber) negativ beeinflussen. |
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Die Druckbestäubung ist so gering wie möglich zu halten. Verwenden Sie Puder auf Stärkebasis unter Auswahl einer feinen Körnung. |
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Die Bogen sollten, falls erforderlich entstaubt werden. |
Mustervorlagen für partielle Lackierung/Konturlack/UV-Druck:
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Für die Herstellung der Lackform benötigen wir positiv, seitenrichtige Bogenmontagen oder Ganzseitenfilme der zu lackierenden Flächen. |
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Bei Druck zu mehreren Nutzen sind ausreichend Nutzenfilme bereitzustellen. |
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Daten für partielle Lackierungen/Konturlack/UV-Druck als TIF, PDF (bis Version 3.0) oder Bit-Map in separatem Dokument schwarz angelegt an: lackdaten@rieker-dv.de übertragen oder auf CD-ROM liefern. |
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Es erfolgt eine Datenausgabe auf Film bzw. CTP (nur ausgeschossene Daten). Um Übertragungs- oder Verarbeitungsfehler zu erkennen, ist der Auflage ein geprüfter Plott beizustellen. |
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Farb-,Lack-, und Folienmuster, Stanzrisse, Plotts oder Musterexemplare aus Vorfertigungen (sofern vorhanden) bitte für unsere Bearbeitung bereitstellen oder fügen Sie den Unterlagen einen Original-Druckbogen bei und kennzeichnen Sie die zu lackierenden Flächen. Die Veredelung erfolgt nach diesen Vorgaben. |
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Bei Auflagen, die sich aus mehreren Druckbogen zusammensetzen, benötigen wir eine entsprechend gefalzte Blaupause in der die zu bearbeitenden Flächen/Motive gekennzeichnet sind. |
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Bei fehlerhaften Unterlagen und Anweisungen bzw. unvollständige Angaben auf den Unterlagen, können wir keine Gewährleistung für daraus resultierenden Schäden übernehmen. |
Sonderfarben/Sonderfolien:
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Wir verfügen über eine umfangreiche Lagerhaltung. Auftragsbezogen angewandte Folien/Lacke/Farben bitte erfragen bzw. frühzeitig avisieren, damit eine termingerechte Abwicklung erfolgen kann. |
Spezielle technische Merkblätter:
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Für Rubbelfarben, Relieflack, Gummierungen müssen spezielle technische Merkblätter beachtet werden. |
Rillen, Perforieren, Stanzen:
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Inline-Fertigung bei UV-Lack (Flexo) möglich, für Werkzeugfertigung Unterlagen wie bei partieller Lackierung erforderlich. Werkzeugausführung nach technischer Rücksprache. |
Verarbeitungszuschuss
Zuviel Zuschuss verursacht Kosten, unterliefern oder nachdrucken wird richtig teuer! Gemäß dieser Formel empfehlen wir folgende Quoten:
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Rüsten je Arbeitsgang 50 Bogen. |
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Fortdruckzuschuss mindestens 30 Bogen je Arbeitsgang bzw. 2-3%. Grössere Auflagen nach Rücksprache. |
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Durch bereitstellen gekennzeichneter, standgerechter Einrichtebogen können obige Angaben reduziert werden. |
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Bei speziellen Folien und Lacken (z.B. Relieflacke) sind höhere Zuschussquoten erforderlich! |
Technische Unterstützung:
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Die Kombination aufeinander abgestimmter Materialien bei den Verarbeitungsstufen Druck, Veredelung und Weiterverarbeitung sichert einen reibungslosen Ablauf bis zum fertigen Produkt. |
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Nutzen Sie unsere Erfahrung, informieren Sie uns bitte frühzeitig über die Weiterverarbeitung und daraus resultierende Anforderungen an das Produkt. |
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Wir führen auch gerne eine Bemusterung der Veredelung aus. |
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